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© Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste

Evaluation des Verbundprojekts „Schatz an der Küste“

Die Vorpommersche Boddenlandschaft und die Rostocker Heide sind und bleiben einzigartige und besonders schützenswerte Naturräume. Daher wird der Hotspot 29 nach dem erfolgreich abgeschlossenen Projekt „Schatz an der Küste (2017 bis 2021) auch von 2021 bis 2026 mit dem Folgeprojekt „Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste“ gefördert. Die Schwerpunkte des Projekts liegen in der interkommunalen Biotopvernetzung und darin, die biologische Vielfalt erlebbar zu machen sowie langfristig zu erhalten. Hierfür erfolgt eine aktive Kooperation und Vernetzung der acht Verbundpartner*innen über zwölf verschiedene Maßnahmen hinweg. Damit soll ein Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt geleistet werden. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt vom Bundesamt für Naturschutz und dem Land Mecklenburg-Vorpommern sowie der OSTSEESTIFTUNG, der Baltic Sea Conservation Foundation, der Bingo-Stiftung sowie der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.

Die Verbundpartner*innen und viele weitere regionaler Akteur*innen werden von der OSTSEESTIFTUNG koordiniert. Die einzelnen Maßnahmen reichen dabei von interaktiven Fotowettbewerben, Festen und BNE-Bildungsangeboten in der Region über Heckenpflanzungen, dem Errichten von Strandinseln und der Renaturierung von Kleingewässern hin zum kompletten Neubau einer interaktiven Biodiversitätsausstellung.

Die Evaluation des Verbundprojekts erfolgt von 2022 bis 2026: Die Vielfalt nicht nur an Flora und Fauna und Lebensräumen, sondern auch an Maßnahmen und beteiligten Akteuren verlangen auch bei diesem Projekt von der Evaluation wieder ein interdisziplinäres Team bestehend aus Umweltpsycholog*innen der e-fect eG und Mitarbeitenden der naturschutzfachlich erfahrenen Agentur auf! 

Die Evaluation verfolgt formative Ziele, wie die Wirkungsmaximierung von Organisation und Kooperation, sowie summativ die Zielerreichung der einzelnen Maßnahmen und des Verbundes. Zentrale Methoden sind die Analyse von Dokumenten und Selbstevaluationsberichten des Verbundes, Interviews und Online-Befragungen der Verbundpartner*innen und beteiligten Stakeholder*innen, Teilnahme an Verbundtreffen, Evaluationsworkshops sowie eine repräsentative Befragung der Bevölkerung in der Hotspot-Region.

Evaluation, Umweltpsychologie

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